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PI

Alle News zu den neuen PI-StuPOs

Die neuen PI-StuPOs werden gerade auf den Weg gebracht. Hier stellen wir vor, um welche Form der neuen StuPOs wir uns bemühen. Wir können leider nichts versprechen, weil in den o.g. Gremien die StuPOs auch wieder abgelehnt werden können. Ein paar Dinge sind aber recht sicher, und die stellen wir hier vor.

Wenn ihr Fragen habt oder noch aktuellere Infos braucht, kontaktiert uns gerne!

Wahlpflichtbereich ÖGK - aktuelle Liste schon verfügbar

Die LP-Struktur wird - sowohl im Bachelor als auch im Master- der alten StuPO sehr ähneln. Eine Neuerung ist der Wahlpflichtbereich für ökologisch-gesellschaftliche Kompetenzen, dessen Modulliste nun zum Download bereit steht.

Wenn ihr darauf spekulioeren wollt, dass die neuen StuPOs studierbar sind, bevor ihr euer Abschlusszeugnis in die Hand gedrückt haben wollt, dann könnt ihr ein ÖGK-Modul als Freie Wahl belegen und dieses dann im Bereich ÖGK anerkennen lassen, sobald der Wechsel in die neue StuPO machbar ist.

PI-Studis müssen in Zukunft mindestens 6 LP aus diesem Bereich belegen. Dafür fällt die bisherige Regelung "mindestens 6 LP nicht-technisch" für die Freie Wahl weg- d.h. die Freie Wahl ist dann eine wirklich Freie Wahl.

Wir werden uns dafür einsetzen, dass der Freie-Wahl-Bereich im Bachelor weiterhin 18LP (Bachelor und Master) umfasst.

Im Bachelor gewinnen wir die 6 LP für ökologisch-gesellschaftliche Kompetenzen, indem wir den Bereich "Grundlagen Wahlpflicht" um 6LP reduzieren. Das machen wir, weil wir uns für ein selbstbestimmtes Studium einsetzen wollen, das nicht nur dem Gewinn von Fachkompetenzen dient, sondern auch der Persönlichkeitsenwicklung und der Eigenorganisation. Aus der Industrie bekommt die Fakultät V oft zurückgemeldet, dass die fachlichen Kompetenzen der Studierenden in Ordnung sind, aber die überfachlichen nicht ausreichend. Die Reduktion des Bereiches "Grundlagen Wahlpflicht" geht mit keinem großen Defizit an fachlichen Kompetenzen einher und sichert gleichzeitig die Förderung der überfachlichen.

Im Master werden wir für die ökologisch-gesellschaftlichen Kompetenzen den Freie-Wahl-Bereich von 24 auf 18 LP reduzieren.

25%-Regelung

In der neuen StuPO wird es eine Regelung geben, die besagt, dass die 25% schlechtesten Noten nicht in die Endnote eingehen. Diese Regelung wird es sowohl für den Bachelor als auch für den Master geben, und zwar ungefähr in folgender Formulierung:

(1)   Zur Bildung der Gesamtnote werden mindestens 75 % der Gesamtstudienleistung (inklusive Bachelorarbeit), d.h. Modulnoten im Gesamtumfang von mindestens 135 LP herangezogen. Unberücksichtigt bleiben das Berufspraktikum, unbenotete Module und Module mit den schlechtesten Noten von insgesamt maximal 25 % der Gesamtstudienleistung (maximal 45 LP). Bei ranggleichen Studienleistungen werden die zuletzt abgelegten Module nicht berücksichtigt. Dabei werden ausschließlich vollständige Module berücksichtigt.  Die von der Berechnung der Gesamtnote ausgeschlossenen Noten werden auf dem Abschlusszeugnis gekennzeichnet. Die Noten aller Module werden im Abschlusszeugnis aufgeführt.

Wir vernehmen von manchen Studierenden den besorgten Einwand, dass eine Noten-Aufhübschung den TU-Abschluss abwerten würde. Das können wir nur bedingt bestätigen, denn: An fast allen anderen Unis deutschlandweit gibt es schon diese Notenaufhübschung durch Streichung der schlechtesten 25%. Die TU Berlin ist eine der letzten Unis, die das einführt.

individuelle Studienverlaufspläne

Das Prozedere "Prof. Popov genehmigt Ausnahmen" wird es so nicht mehr geben. Das hat die Senatsverwaltung entschieden und die Absage an dieses Prozedere ist der Grund, weshalb so lange nichts mit den StuPOs passiert ist (denn es hat sehr lange gedauert, bis die Senatsverwaltung diese Absage formuliert hat).

Keine Angst: Es gibt trotzdem eine Lösung, wir ihr Abweichungen von den Modullisten genehmigen lassen könnt (solange sie sinnvoll sind): Diese Lösung heißt "Dummy-Module". Ein Dummy-Modul ist ein Modul, das nur der Anerkennung von Modulen dient. Jedes Dummy-Modul hat eine*n Modulverantwortliche*n, welche*r entscheidet, ob dein Antrag genehmigt wird. Für viele Bereiche im Bachelor und Master wird es ein Dummy-Modul geben, welches dann eine individuelle Lösung möglich macht (sofern sie dem Grundgedanken von PI und den Grundgedanken des Studiengangsverantwortlichen nicht widerspricht).

Es ist auch geplant, dass eine Anerkennugsdatenbank eingerichtet wird, in der erfasst wird, welche Module bereits anerkannt wurden. Das sorgt für mehr Konsistenz in den Entscheidungen und mehr Transparenz. Natürlich werden dann Module, die sehr sehr oft anerkannt wurden, fürs nächste Semester in die Modulliste aufgenommen. Bis diese Anerkennungsdatenbank tatsächlich eingerichtet ist, dauert es aber noch eine ganze Weile.

Regelstudienzeit

Die Regelstudienzeit wird auch in der neuen StuPO 6 Semester (Ba.) bzw. 4 Semester (Ma.) betragen. Wir würden das sehr gerne ändern, aber leider gibt es zu viele weitere Gesetze und Ordnungen, die uns das verbieten. Wir tun dennoch alles, was in unserer Macht steht, um das Studium studierbar zu machen- denn einige Studis sind drauf angewiesen, ihr Studium schnell abzuschließen (z.B. weil sie BAföG kriegen).

Ab wann ist die StuPO studierbar?

Der derzeitge Zeithorizont sieht für den Gremienweg folgendes vor:

Erste Fassung der Bachelor-StuPO in der Ausbildungskommission: 21.01.2020 (ist schon geschehen)

Erste Fassung der Master-StuPO in der Ausbildungskommission: steht noch aus, da wir auf einen Verwaltungsablauf angewiesen sind, der länger dauert als gedacht.

Ideensammlung zur Master-StuPO in der PI-AG: fällt aus wegen Corona :(

Bestätigung beider StuPOs im Fakultätsrat: hoffentlich im Juni

Stellungnahme durch die LSK: danach

Bestätigung im Akademischen Senat: danach

Es ist also nicht mehr ganz so wahrscheinlich, dass die neuen PI-StuPOs schon im September im Amtsblatt der TU veröffentlicht (also theoretisch studierbar) werden. Eine weitere Sache steht einem schnellen Wechsel in die neue StuPO im Wege: Der Wechsel ist erst möglich, wenn die StuPO in die Verwaltungssysteme der TU eingepflegt wurde. Das geht erst nach einer weiteren Stufe der SAP-Umstellung, die sich ziemlich ziehen kann. Sorry für die schlechten Neuigkeiten...